نویسنده
Refîî | GND-ID: (DE-588)1073673200, رفيعي
نویسنده اورجینال
رفيعي
تاریخ انتشار
22. Şevvâl 1289 hicrî/23. Dezember 1872
نوع
سند
زبان
عثمانی
دیجیتال
خیر
نسخه خطی
بله
تعداد صفحات
40
ابعاد فیزیکی
40 Blätter : 19 Zeilen : 22,5 × 17 cm ; Schriftspiegel: 16 × 10 cm
کتابخانه
Bayerische Staatsbibliothek
شناسه دارایی کتابخانه
BV040216684
شماره ثبت
991049175279707356
محل کتابخانه
Available: Cod.turc. 322
تاریخ
22. Şevvâl 1289 hicrî/23. Dezember 1872
یادداشتها
Kurzaufnahme einer Handschrift, Schrift: Rikʿa, BSB-Provenienz: Erworben zusammen mit 19 anderen Hss. aus der Bibliothek eines Konstantinopler Bektaschiklosters durch Vermittlung von Dr. Karl Süssheim Ende Juli 1913 für 35 Piaster. E. Gratzl, Ausstattung: Punkte fehlen manchmal. Titel, Koranverse, der Schlussvers eines jeden Mesnevis und der Kolophon sind rot geschrieben. - Kustoden. - Zweispaltig. - ünnes, elfenbeinfarbenes Papier mit Wasserzeichen (Linien). An d. R. leicht vergilbt. Gelegentlich Radierspuren u. Verwischungen. - Der Text ist, vor allem was die Punktierung betrifft, recht fehlerhaft geschrieben, Literatur: H. Ritter, Studien zur Geschichte der islamischen Frömmigkeit, II: Die Anfänge der Ḥurūfīsekte, in: Oriens 7 (1954), S. 1–54., Einband: Orientalischer Kalikoeinband mit rotem Lederrücken und Ecken, Inhalt: Darstellung der Hurufi-Lehre auf der Grundlage der Schriften des Gründers der Hurufiya, Fazlallah., Inhalt: Das Werk besteht zum größten Teil aus Versen bzw. Gedichten und zu einem geringen Teil aus Prosastücken. In den Text sind zahlreiche Aussprüche des Propheten, an einigen Stellen auch solche von Ali und Dschafar as-Sadiq (7a u. a.), und Koranverse eingeschoben (alles in Rot). Der Inhalt spiegelt die Lehre der Hurufiya deutlich wider. Auch hier ist Adam die zentrale Figur, in dessen Antlitz sich Gott offenbart hat (Vech-i Âdem mazhar-i zât-i hudâ, Bl. 41b, 6). Die zweite Manifestation Gottes ist das Wort, die Rede Gottes, die u. a. aus Buchstaben besteht (s. 4aff.), woran sich die bekannte hurufische Buchstabenlehre anknüpft. In diesem Zusammenhang spielt der Prolog des Johannesevangeliums eine Rolle (8a, 5ff.), ferner die Verfluchung des Satans, weil dieser die Identität der Namen und Dinge/ism ve müsemmâ, eşyâʾ (6a, 6ff., 36a, 13ff.) nicht erkannt (36b, 3ff.) und sich nicht vor Adam niedergeworfen hatte (36b, 6ff.). Interessant ist die Gleichsetzung von Jesus mit Adam und mit dem Mahdî (Bl. 58a, 12f. ) und die Erwähnung der Trinität (55b, 11). Außer den speziell hurufischen Themen handelt der anonyme Autor von der Himmelfahrt des Propheten/miʿrâc (29b), von der in Sure 53 bekundeten Vision Muh. ammads (33a–34b), von der Kaaba (38b, 14ff., 40b, 11–43a), ferner von Eschatologischem (39aff. u. ö.) und sufischen Themen (27a)
Edebi tür
Handschrift | GND-ID: (DE-588)4023287-6
Kaynak
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