Gebetbuch der Haremsdame Düzdidil - BSB Cod.turc. 553

Title Gebetbuch der Haremsdame Düzdidil - BSB Cod.turc. 553
Author Kalligraphie von Hafiz Hasan Rasid. Illumination von Hüseyin
Publication Date: 1845
Publication Place Istanbul -
Subject Handschrift
Type kitap
Language ara,ota
Digital Yes
Manuscript Yes
Pages Count 449
Physical Dimensions 25 x 16,5 cm
Library: Münchener DigitalisierungsZentrum (MDZ)
Library Asset ID OCLC: 644949541, Handschriften-ID: BSB-Hss Cod.turc. 553
Record ID bsb00039219
Library Location München, Bayerische Staatsbibliothek
Date 1845
Notes Ausstattung: Foliierung fehlerhaft: Blatt 49 fehlt., Ausstattung: Bl. 2b: 3 × 8 cm großes Kopfstück mit, links und rechts, reichem Floraldekor. In der Mitte steht in weißer Tusche auf goldenem Grund: Hâzâ tarik-i niyyet-i wird-i Delâil el-hairât. 6–8 cm große, in verschiedenen Farben ausgestaltete Kreise als Verstrenner. 7 mm breite, schwarz konturierte, goldene Randleisten. 3b–4a: Mehrfarbige Unvane mit schönem Floraldekor, wobei Rosa dominiert. Surenangaben in Weiß. Schwarz konturierte, goldene Aussparungen zwischen den Wolkenbändern. 4 cm breiter Glossenstreifen mit einem dichten, goldenen Floraldekor. Überschriften meistens in Weiß, gelegentlich auch in Rot auf Gold. 61 Miniaturen, Schrift: Nasḫī-Duktus von Hâfiz Hasan Râsid, Inhalt: Düzdidil, die dritte Haremsdame des Osmanenherrschers Abdülmecid I. (Regierungszeit 1839-1861), gab um 1844 ein Gebetbuch in Auftrag. Ein tragischer Umstand hatte sie dazu veranlasst: Zu dieser Zeit grassierte in Istanbul die Tuberkulose und auch die 19-jährige Düzdidil war unheilbar daran erkrankt. Ihrem Rang entsprechend fiel die buchkünstlerische Ausstattung des Gebetbuches sehr luxuriös aus. Auf mehr als 400 Seiten sind 33 Koransuren, 80 Bitt- und Lobpreisgebete und 61 Miniaturen enthalten. Die üppige, ganz im Rokokostil gehaltene Illumination des Textes und die Illustrationen am Schluss der Handschrift stammen von einem Maler namens Hüseyin. Diese zeigen die wichtigsten islamischen Heiligtümer Mekka und Medina (218verso/219recto) sowie Prophetenreliquien aus dem Topkapi-Palast (z.B. Gebetsteppich, Gebetskette, Zahnstocher, Standarten). Doch auch andere volkstümliche Sujets wie z.B. Zulfikâr, das Schwert 'Alīs, ein Fußabdruck des Propheten und das Siegel Salomons sind in einer höchst qualitätvollen und ansprechenden Malerei dargestellt., Kurzaufnahme einer Handschrift, Altsignatur:, Literatur: Riesterer, Wunder der Schöpfung, Nr. 79, Einband:Prachteinband mit Klappe und ganzflächigem Floraldekor in Gold auf schwarzem Grund. Die Innenflächen haben 4 mm breite Doppelrandleisten u. jeweils vier schmale Randleisten sowie in der Mitte ein Medaillon. Beigefarbenes Glanzpapier aus osmanischer Produktion,, Inhalt:
Sample Text Codices turcici - Türkische Handschriften
İçerik türü Text
Dijital nesne Public Domain Mark 1.0 Universal
Dijitalleştirildi 7/17/2009
URN urn:nbn:de:bvb:12-bsb00039219-0
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Gebetbuch der Haremsdame Düzdidil - BSB Cod.turc. 553

Author Kalligraphie von Hafiz Hasan Rasid. Illumination von Hüseyin
Publication Date 1845
Publication Place Istanbul -
Subject Handschrift
Type kitap
Language ara,ota
Digital Yes
Manuscript Yes
Pages Count 449
Physical Dimensions 25 x 16,5 cm
Library Münchener DigitalisierungsZentrum (MDZ)
Library Asset ID OCLC: 644949541, Handschriften-ID: BSB-Hss Cod.turc. 553
Record ID bsb00039219
Library Location München, Bayerische Staatsbibliothek
Date 1845
Notes Ausstattung: Foliierung fehlerhaft: Blatt 49 fehlt., Ausstattung: Bl. 2b: 3 × 8 cm großes Kopfstück mit, links und rechts, reichem Floraldekor. In der Mitte steht in weißer Tusche auf goldenem Grund: Hâzâ tarik-i niyyet-i wird-i Delâil el-hairât. 6–8 cm große, in verschiedenen Farben ausgestaltete Kreise als Verstrenner. 7 mm breite, schwarz konturierte, goldene Randleisten. 3b–4a: Mehrfarbige Unvane mit schönem Floraldekor, wobei Rosa dominiert. Surenangaben in Weiß. Schwarz konturierte, goldene Aussparungen zwischen den Wolkenbändern. 4 cm breiter Glossenstreifen mit einem dichten, goldenen Floraldekor. Überschriften meistens in Weiß, gelegentlich auch in Rot auf Gold. 61 Miniaturen, Schrift: Nasḫī-Duktus von Hâfiz Hasan Râsid, Inhalt: Düzdidil, die dritte Haremsdame des Osmanenherrschers Abdülmecid I. (Regierungszeit 1839-1861), gab um 1844 ein Gebetbuch in Auftrag. Ein tragischer Umstand hatte sie dazu veranlasst: Zu dieser Zeit grassierte in Istanbul die Tuberkulose und auch die 19-jährige Düzdidil war unheilbar daran erkrankt. Ihrem Rang entsprechend fiel die buchkünstlerische Ausstattung des Gebetbuches sehr luxuriös aus. Auf mehr als 400 Seiten sind 33 Koransuren, 80 Bitt- und Lobpreisgebete und 61 Miniaturen enthalten. Die üppige, ganz im Rokokostil gehaltene Illumination des Textes und die Illustrationen am Schluss der Handschrift stammen von einem Maler namens Hüseyin. Diese zeigen die wichtigsten islamischen Heiligtümer Mekka und Medina (218verso/219recto) sowie Prophetenreliquien aus dem Topkapi-Palast (z.B. Gebetsteppich, Gebetskette, Zahnstocher, Standarten). Doch auch andere volkstümliche Sujets wie z.B. Zulfikâr, das Schwert 'Alīs, ein Fußabdruck des Propheten und das Siegel Salomons sind in einer höchst qualitätvollen und ansprechenden Malerei dargestellt., Kurzaufnahme einer Handschrift, Altsignatur:, Literatur: Riesterer, Wunder der Schöpfung, Nr. 79, Einband:Prachteinband mit Klappe und ganzflächigem Floraldekor in Gold auf schwarzem Grund. Die Innenflächen haben 4 mm breite Doppelrandleisten u. jeweils vier schmale Randleisten sowie in der Mitte ein Medaillon. Beigefarbenes Glanzpapier aus osmanischer Produktion,, Inhalt:
Sample Text Codices turcici - Türkische Handschriften
İçerik türü Text
Dijital nesne Public Domain Mark 1.0 Universal
Dijitalleştirildi 7/17/2009
URN urn:nbn:de:bvb:12-bsb00039219-0
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