al- Qurʾān - BSB Cod.arab. 6; القرآن
( القرآن)

العنوان al- Qurʾān - BSB Cod.arab. 6; القرآن
العنوان الأصلي القرآن
المؤلف Jesuitenkloster Paris, Kloster Polling, Bibliothek | GND-ID: (DE-588)4300532-9, La Chaise, François D'Aix <<de>> | 1624-1709 | GND-ID: (DE-588)119355965
تاريخ النشر: 14. Jahrhundert
الموضوع Egypt, 14th century
النوع وثيقة
اللغة العربية
رقمي لا
مخطوط نعم
عدد الصفحات 280
الأبعاد الفيزيائية 280 Blätter : 7 Zeilen ; Illustrationen : 29 x 21 cm
المكتبة: مكتبة الدولة البافارية
معرف أصل المكتبة BV035403105
رقم السجل 991010409509707356
موقع المكتبة Available: MF 1410
التاريخ 14. Jahrhundert
ملاحظات Altsignatur: Cim. 34, Altsignatur: Cimelia III, 1, a., Kurzaufnahme einer Handschrift, Inhalt: Prachtvoller Koran, in der Mitte nicht vollständig. Außerdem sind die mittigen Suren falsch eingebunden, ihre Reihenfolge teilweise vertauscht, Schrift: Ganz mit Goldschrift geschrieben, mit Verzierungen. Die Überschriften der Suren kufisch. Die Versenden sowie die größeren und kleineren Abschnitte sind durch große Goldpunkte und Goldverzierungen bezeichnet. Große Nasḫī-Schrift von Kalligraphenhand, Ausstattung: Große Goldpunkte und Goldverzierungen an den Versenden und den Abschnitten, BSB-Provenienz: François D'Aix de La Chaise. - Jesuitenkloster Paris. - Kloster Polling
نص عينة Der mamlukische Koran aus dem 14. Jahrhundert, der Père Lachaise, dem Beichtvater Ludwigs XIV. gehörte, kam 1693 in den Besitz des Pariser Jesuitenkonvents. Bei der Auflösung des Orden 1763 wurde die Handschrift konfisziert und im gleichen Jahr von Gerhoh Steigenberger (1741-87) zusammen mit großen Teilen der aufgelösten Jesuitenbibliothek für das oberbayerische Kloster Polling erworben. Der Augustinerchorherr Steigenberger war vom damaligen Propst des Klosters, Franziskus Töpsl, eigens zur Bestandserweiterung der Pollinger Klosterbibliothek nach Paris geschickt worden. Durch die Säkularisation des Klosters 1803 kam der Koran in die Münchner Hofbibliothek, die Vorgängerin der heutigen Bayerischen Staatsbibliothek. Der Koran ist in schwarz umrandeter Goldschrift in monumentalem Muhaqqaq mit nur sieben Zeilen pro Seite geschrieben. Seit dem 12. Jahrhundert wurde dieser Duktus überwiegend für Koranhandschriften verwendet. Belebt wird das Schriftbild durch vergoldete Wirbelrosetten als Verzähler und dezent kolorierte Randornamente mit Lotusblütenmotiven, die nach dem Mongolensturm im 13. Jahrhundert in die islamische Kunst Eingang fanden. Die Mamluken waren urprünglich Militärsklaven zumeist türkischer Herkunft, die als Heerführer in Ägypten von etwa 1250 bis 1517 regierten. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Orient- und Asienabteilung // Datum: 2019, Englische Version: This 14th-century Mameluke Qur'an, which belonged to Père Lachaise, confessor of Louis XIV, was obtained by the Jesuit order of Paris in 1693. The manuscript was confiscated when the order was dissolved in France in 1763. Gerhoh Steigenberger (1741–87), canon regular of the Upper Bavarian monastery of Polling, subsequently bought it, along with large parts of the dissolved Jesuit library. Steigenberger had been sent to Paris to acquire books and manuscripts for the monastic library. After the dissolution of the monastery in 1803, the manuscript was transferred to the Munich Court Library, predecessor of the present-day Bavarian State Library. It is written in monumental golden Muhaqqaq script, which was predominantly used for Qurʼan manuscripts in the Mameluke period. The marginal ornaments show lotus flower motifs, which were introduced to Islamic art after the Mongol incursions of the 13th century. The Mamelukes were a military caste, originally composed of slaves from Turkey, who ruled Egypt from about 1250 until 1517. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Oriental and Asia Department // Datum: 2019
Edebi tür Handschrift | GND-ID: (DE-588)4023287-6
Kaynak Library Catalog
عرض في المصدر مكتبة الدولة البافارية مكتبة الدولة البافارية - محرك بحث المخطوطات العثمانية
مكتبة الدولة البافارية - محرك بحث المخطوطات العثمانية مكتبة الدولة البافارية

al- Qurʾān - BSB Cod.arab. 6; القرآن

( القرآن)
المؤلف Jesuitenkloster Paris, Kloster Polling, Bibliothek | GND-ID: (DE-588)4300532-9, La Chaise, François D'Aix <<de>> | 1624-1709 | GND-ID: (DE-588)119355965
تاريخ النشر 14. Jahrhundert
الموضوع Egypt, 14th century
النوع وثيقة
اللغة العربية
رقمي لا
مخطوط نعم
عدد الصفحات 280
الأبعاد الفيزيائية 280 Blätter : 7 Zeilen ; Illustrationen : 29 x 21 cm
المكتبة مكتبة الدولة البافارية
معرف أصل المكتبة BV035403105
رقم السجل 991010409509707356
موقع المكتبة Available: MF 1410
التاريخ 14. Jahrhundert
ملاحظات Altsignatur: Cim. 34, Altsignatur: Cimelia III, 1, a., Kurzaufnahme einer Handschrift, Inhalt: Prachtvoller Koran, in der Mitte nicht vollständig. Außerdem sind die mittigen Suren falsch eingebunden, ihre Reihenfolge teilweise vertauscht, Schrift: Ganz mit Goldschrift geschrieben, mit Verzierungen. Die Überschriften der Suren kufisch. Die Versenden sowie die größeren und kleineren Abschnitte sind durch große Goldpunkte und Goldverzierungen bezeichnet. Große Nasḫī-Schrift von Kalligraphenhand, Ausstattung: Große Goldpunkte und Goldverzierungen an den Versenden und den Abschnitten, BSB-Provenienz: François D'Aix de La Chaise. - Jesuitenkloster Paris. - Kloster Polling
نص عينة Der mamlukische Koran aus dem 14. Jahrhundert, der Père Lachaise, dem Beichtvater Ludwigs XIV. gehörte, kam 1693 in den Besitz des Pariser Jesuitenkonvents. Bei der Auflösung des Orden 1763 wurde die Handschrift konfisziert und im gleichen Jahr von Gerhoh Steigenberger (1741-87) zusammen mit großen Teilen der aufgelösten Jesuitenbibliothek für das oberbayerische Kloster Polling erworben. Der Augustinerchorherr Steigenberger war vom damaligen Propst des Klosters, Franziskus Töpsl, eigens zur Bestandserweiterung der Pollinger Klosterbibliothek nach Paris geschickt worden. Durch die Säkularisation des Klosters 1803 kam der Koran in die Münchner Hofbibliothek, die Vorgängerin der heutigen Bayerischen Staatsbibliothek. Der Koran ist in schwarz umrandeter Goldschrift in monumentalem Muhaqqaq mit nur sieben Zeilen pro Seite geschrieben. Seit dem 12. Jahrhundert wurde dieser Duktus überwiegend für Koranhandschriften verwendet. Belebt wird das Schriftbild durch vergoldete Wirbelrosetten als Verzähler und dezent kolorierte Randornamente mit Lotusblütenmotiven, die nach dem Mongolensturm im 13. Jahrhundert in die islamische Kunst Eingang fanden. Die Mamluken waren urprünglich Militärsklaven zumeist türkischer Herkunft, die als Heerführer in Ägypten von etwa 1250 bis 1517 regierten. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Orient- und Asienabteilung // Datum: 2019, Englische Version: This 14th-century Mameluke Qur'an, which belonged to Père Lachaise, confessor of Louis XIV, was obtained by the Jesuit order of Paris in 1693. The manuscript was confiscated when the order was dissolved in France in 1763. Gerhoh Steigenberger (1741–87), canon regular of the Upper Bavarian monastery of Polling, subsequently bought it, along with large parts of the dissolved Jesuit library. Steigenberger had been sent to Paris to acquire books and manuscripts for the monastic library. After the dissolution of the monastery in 1803, the manuscript was transferred to the Munich Court Library, predecessor of the present-day Bavarian State Library. It is written in monumental golden Muhaqqaq script, which was predominantly used for Qurʼan manuscripts in the Mameluke period. The marginal ornaments show lotus flower motifs, which were introduced to Islamic art after the Mongol incursions of the 13th century. The Mamelukes were a military caste, originally composed of slaves from Turkey, who ruled Egypt from about 1250 until 1517. // Autor: Bayerische Staatsbibliothek, Oriental and Asia Department // Datum: 2019
Edebi tür Handschrift | GND-ID: (DE-588)4023287-6
Kaynak Library Catalog
مكتبة الدولة البافارية - محرك بحث المخطوطات العثمانية
مكتبة الدولة البافارية يتم إعادة توجيهك...

يرجى الانتظار