[DE-UBFre] Hs. 399 — [Prayer book] — [Prayer book], [كتاب الدعاء] | Kütüphane.osmanlica.com

[DE-UBFre] Hs. 399 — [Prayer book] — [Prayer book], [كتاب الدعاء]
( كتاب الدعاء)

İsim [DE-UBFre] Hs. 399 — [Prayer book] — [Prayer book], [كتاب الدعاء]
İsim Orijinal كتاب الدعاء
Basım Tarihi: copy: 11./17.-12./18. Jh.
Basım Yeri Universitätsbibliothek Freiburg - Universitätsbibliothek Freiburg
Tür Kitap
Dil Belirlenmemiş dil
Dijital Evet
Yazma Evet
Sayfa Sayısı 304
Fiziksel Boyutlar 14 x 8,5
Kütüphane: Kalamos
Demirbaş Numarası Hs. 399
Kayıt Numarası DE25Book_manuscript_00002972
Lokasyon Universitätsbibliothek Freiburg
Tarih copy: 11./17.-12./18. Jh.
Notlar Ganzledereinband, braun, mit Klappe, Vorderdeckel mit einer Art marmoriertem Lackpapier beklebt, Rückendeckel hat noch das Zentralmedaillon : orange-rotes Flechtwerk auf goldenem Grund, die Klappe hat an der Spitze ein goldenes Ornament; Innenspiegel Rückdeckel und Klappe aus marmoriertem Papier, beim Vorderdeckel wohl aus restauratorischen Gründen neu mit Papier beklebt; Handschrift neu eingebunden, mit Vorsatzblatt, Kommentare am Rand teilweise abgeschnitten, vgl. etwa Bl. 149r — nasḫī, mal gröber und unregelmäßiger, mal feiner und regelmäßig; Randkommentare z.T sehr dick geschrieben unterschiedliche Hände — Zahlreiche Zierelemente, manche grob, manche fein 19v: rote und blaue Linien, die einen Halbkreis über dem Text bilden, Text in rote Umrahmungslinie eingefasst 200v: Illumination am rechten unteren Rand weggebrochen, ev. Tintenfraß, oder Abnutzung 205r: zwei Eckelemente am unteren Textfeld zum Abschluss eines Gebets, blauer Grund mit eher grob ausgeführten floralen Elementen in weiß und orange 205v: zwei wohl später z.T. über den Text gemalte Eckelemente mit blauem Grund, Schrift nachträglich in rot ergänzt; Zierkartusche unterhalb des Textfeldes, blauer Grund mit eher grob ausgeführten floralen Elementen in weiß und orange; angedeutete Palmettenverzierung am unteren rechten Rand in blau und orange 212v: zwei Eckelemente am unteren Textfeld, später hinzugefügt, Verzierung bedeckt teilweise auch den ursprünglich goldenen Textrahmen; Text unten teilweise später nach Übermalung ergänzt, durch die Farbe hervorgerufener Papierfraß, links unten blaues Rechteck 215v: am rechten Rand Schmuckrechteck, blau mit grob ausgeführtem Flechtwerk in Orange und Weiß 216r: links oben am Rand Schmuckquadrat, blau mit orangefarbenem und weißem Flechtwerk, innere Umrahmung orange Linie, äußere Umrahmung braune Linie mit schwarzen Dreiecken; ferner drei Malereien in gerundeten Formen in Rot und Schwarz 216r: unten grobe Malereien in Rot 243r: Schmuckquadrat blau mit weißem und orange-farbenem Flechtwerk 245r: unteres Zweidrittel des Gold umrahmten Textfeldes durch dekoratives Feld bemalt, blau mit weißem und orange-farbenem Flechtwerk 266v, 268r, 271r,271v, 272v, 289r: dekorative Rechtecke unterschiedlicher Größe am Rand, blauer Untergrund, weißes und orange-farbenes Flechtwerk 287v, 288r: je ein schwarzes Rechteck am unteren und oberen Rand — black, red — Arabic script → Naskh — paper — Die folgenden Blattangaben beziehen sich auf die bestehende Foliierung in der Handschrift. Surenauszüge, Gebete und magische Buchstaben- und Zahlenkombinationen 1r: Sekundäreinträge 1v: leer 2r: Überlieferung, die auf al-Ḥasan al-Baṣrī zurückgeführt wird: Gebet mit praktischer Anweisung (Gebet soll mit Safran auf einem Blatt Papier geschrieben werden) zum Erlernen des Wissens, Bewahrens und Auswendiglernens und korrekten Abschreibens des Qur’āns 2v: leer 3r: magisches Quadrat (Buchstaben), Gebet 3v: drei Sekundäreinträge mit Überlieferungen von al-Ġazālī (gest. 1111), Ṣadr ad-Dīn al-Qunawī (gest. 1274) aus den Miškāt al-Miṣbāḥ (sic) und aš-Šaiḫ al-Akbar [Ibn al-ʽArabī, gest. 1240] aus den Futūḥāt al-Makkiyya 4r: Gebet (arab.), u.a. zum Schutz vor Diebstahl und dem Wiederauffinden eines verlorengegangenen Stückes 4v-18v: Sure al-Kahf (die Höhle, 18) 19r: magische „Graphik“, zwei Anweisungen zu medizinischen-magischen Behandlungen 19v-41r : Andachtsübungen und Gebete für die sieben Wochentage mit koranischen Texten, beginnend mit Freitag (hāḏihi awrād al-ayyām as-sabʽa) 41v-50r: Gebete für die sieben Wochentage (dieselbe Hand wie die awrād), endet mit Freitag 50v-130r: Andachtsübungen und Gebete zu bestimmten Suren und/oder für bestimmte Tage, Nächte oder Monate (108r: magisches Quadrat mit Zahlen, 108v: magisches Quadrat mit Buchstaben, anschließend Kapitel gegen den bösen Blick (ʽain), 110v: leer 130v: leer 131r: leer (neue Lage, dunkleres Papier) 131v-135v: Gebet 136v-137r: leer 137v-147r: (neue Hand, wohl die vom Anfang ab f. 4r) Sure al-Fatḥ (48), Verse 1-9 147r-147v: Gebet mit Vers 3 aus Sure al-Ḥadīd (57) 148r: Sekundäreintrag 148v: leer 149r: Sekundäreinträge 149v-153r: Gebet zur Abwendung der Pest 153v: zwei Gebete 154r und v: leer (Ende der Lage) 155r-163r: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Muḥyi ad-Dīn al-Ǧīlānī (gest. 561/1166) (155r mit Angabe zum Inhalt in roter Tinte: „awrād Sayyidī […] Šaiḫ Muḥyi d-Dīn al-Qādir al-Ǧīlānī“; Name sonst Muḥyi-'d-Dīn ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; so dann auch auf 155v), nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Samstag (Kolophon 163r: 1. Ǧumāda II 1051 (fī ġurrati Ǧumāda) / 7. September 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm) 163v-183v: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Ibn-ʿArabī (gest. 1240) (awrād Saiyidī aš-Šaiḫ al-ʿĀrif Billāh taʿālā Saiyidī Muḥyi-'d-Dīn Ibn-ʿArabī) nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Sonntag (183v: Kolophon: 10. Raǧab 1051 / 16. Oktober 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm) 184r: leer 184v: leere Seite mit Sekundäreintrag 185r-186v: Mystische Buchstaben-, Wort- und Namenskombinationen, Tinte schwarz und rot 187r-205r: Gebet zur Abwehr von Feinden, zunächst mit einer Anweisung zur praktischen Anwendung (Aufschreiben mit Tinte am Montag vor Sonnenaufgang usw.), danach folgt das Schwert-Gebet, duʽā as-saif; an den Rändern Anrufungen Gottes, des Propheten, Gebete, mystische Zahlen- und Buchstabenkombinationen; Bl. 189, 192, 201, 204 wurden später neu mit hellerem Papier ergänzt, ev. wegen Abnutzung der anderen, vgl. auch Kustode 191v), sie haben anstelle der goldenen Umrahmungslinie jeweils eine rote Doppellinie als Einfassung für den Text 205v-214r: šarḥ duʿāʾ qadaḥ, Gebet und Koranverse; Bl. 209 ist später neu hinzugefügt, hat wieder die rote Doppellinie, ist aber unbeschrieben, die Kustode auf Bl. 208v zeigt, dass hier Text fehlt, denn 210r geht an einer anderen Textstelle weiter; Übermalung auf 212v macht zunächst unklar, ob der šarḥ hier einfach weitergeht, ist aber zu vermuten, da man die alte Umrahmung und einen fortlaufenden Text in der „alten“ Hand erkennen kann 214r: letzte Zeile in eigener Kartusche in roter Tinte, osmanisch: شرح مهر نبوت شریف 215r: letzte Zeile in Rot:  مهر نبوت شریف بودن, 215v-216r: Zahlen- und Buchstabenkombinationen, am Rand Anrufungen 216r-216v: Gebet (Beginn untere Zeile) 216v-227r: Gebet (duʿāʾ mubārak ʿaẓīm) (217r-220v: leer, Text, der wohl zu ergänzen war, fehlt, vgl. die Kustode 216v; 225 und 226 leer, Text, der wohl zu ergänzen war, fehlt, vgl. die Kusto Scheinbar sind alle Sek.einträge hier von einer Hand (gegenprüfen lassen!): f. 1r: al-ǧafr al-abyaḍ yamḥū llāhu mā šā[ʾ] wa-yaṯbutu wa-ʿainuhā? Ummu al-kitāb Gott beseitigt/löscht aus und macht fest, was Er will, und die Quelle dafür? ist die Mutter des Buches al-ǧafr al-aḥmar: Yā aiyuha 'n-nabī [ǧāhid?] al-kuffāra wa-'l-munāfiqīna wa-uġliṭ ʿalaihim O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler und lasse sie fehlgehen al-ǧafr al-ǧāmiʿ: [?sa-nastadriǧuhum minhu??] ḥaiṯu lā yaʿlamūna Wir werden sie mit ihm [dem Buch ǧafr?] ins Verderben locken, ohne dass sie es wissen/merken Sekundäreintrag: „Nützliches zum Husten“ (fāʾida li-'s-suʾāl) Yuʾḫaḏ ʿalā barakāt Allāh taʿālā Danach folgen die Zutaten weißer Zucker (sukr abyaḍ), Mastiks (miṣṭakā) und Kichererbsen (ḥimmiṣ muǧauhar), mit Mengenangaben in Dirham das alles möge man zerstampfen/zerstoßen und ?; darunter noch ein Rezept in derselben Hand 2r: Qaulun ʿan al-Ḥasan al-Baṣrī annahu qāla li-aṣḥābihi man arāda ḥifẓa l-Qurʾāni wa-taʿalluma l-ʿilmi wa-'l-ḥifẓi wa-'l-istiḫrāǧi fa-la-yaktuba hāḏa 'd-duʿāʾ l-mubāraka fī waraqatin bi-zaʿfarāni wa-yablaʿahā ʿala 'r-rīqi wa-huwa hāḏā [:] bismillāhi 'r-raḥmāni 'r-raḥīmi allāhumma innī asʾaluka bi-ḥaqqi kitābika 'l-laḏī ǧaʿaltahu fī ṣadri nabīyika Muḥammad ṣalla Allāhu ʿalaihi wa-sallam wa-qulta  inna ʿalainā ǧamʿuhu wa-qirā[ʾ]tuhu 2v: Lobpreis des Propheten 3r: Buchstaben-Quadrat mit Hinweis auf ḥurūf darüber, Text darunter 3v: drei Einträge, a. Hinweise zur Buchstabenmystik (ʿilm ḥarf), Nennung von al-Ġazālī (gest. 1111) b. wa-qāla aš-Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī rawīnā inna 'n-nabīya (ṣ) qāla man qāla lā ilāha illā Allāh sabʿīna alfin marratin adḫalahu 'l-ǧannata wa-in kāna min ahli 'n-nāri naqala/nuqila min Miškāti 'l-miṣbāḥ Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī überliefert vom Propheten, dass dieser gesagt haben soll: Wer 70.000 Mal „lā ilāha illā Allāh“ sagt, den lasse Er ins Paradies eintreten, auch wenn er zu den Höllenbewohnern zähle; diese Überlieferung wird auf Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qūnawī zurückgeführt (gest. 1274, Schüler von Ibn-ʿArabī), entnommen sei die Überlieferung dem Miškāt al-Miṣbāḥ  (sic) c. Nochmalige Erwähnung der Vorzüge  des 70.000 Mal-Aufsagens des Einheitsbekenntnisses (Gott gewährt dem in der Hölle gefangenen Freiheit), Hinweis auf Šaiḫ al-Akbar [also: Ibn-ʿArabī] und seine al-Futūḥāt al-Makkīya 4r: Gebet, u.a. zum Wiederauffinden verlorener Dinge?, Hand des Textes der auf 4v mit der Sure Kahf beginnt f. 183v: Kolophon zu Gedichten, die auf Ibn-ʿArabī zurückgeführt werden, mit Nennung des Kopisten, Datum: 10. Raǧab 1051 / 16.10.1641
Sınıf numarası Hs. 399
Koleksiyon Universitätsbibliothek Freiburg
Editör Stefanie Brinkmann/Dehghani
Lisans CC0 1.0
Düzenleme durumu First input complete

[DE-UBFre] Hs. 399 — [Prayer book] — [Prayer book], [كتاب الدعاء]

( كتاب الدعاء)
Basım Tarihi copy: 11./17.-12./18. Jh.
Basım Yeri Universitätsbibliothek Freiburg - Universitätsbibliothek Freiburg
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Yazma Evet
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Fiziksel Boyutlar 14 x 8,5
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Kayıt Numarası DE25Book_manuscript_00002972
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Tarih copy: 11./17.-12./18. Jh.
Notlar Ganzledereinband, braun, mit Klappe, Vorderdeckel mit einer Art marmoriertem Lackpapier beklebt, Rückendeckel hat noch das Zentralmedaillon : orange-rotes Flechtwerk auf goldenem Grund, die Klappe hat an der Spitze ein goldenes Ornament; Innenspiegel Rückdeckel und Klappe aus marmoriertem Papier, beim Vorderdeckel wohl aus restauratorischen Gründen neu mit Papier beklebt; Handschrift neu eingebunden, mit Vorsatzblatt, Kommentare am Rand teilweise abgeschnitten, vgl. etwa Bl. 149r — nasḫī, mal gröber und unregelmäßiger, mal feiner und regelmäßig; Randkommentare z.T sehr dick geschrieben unterschiedliche Hände — Zahlreiche Zierelemente, manche grob, manche fein 19v: rote und blaue Linien, die einen Halbkreis über dem Text bilden, Text in rote Umrahmungslinie eingefasst 200v: Illumination am rechten unteren Rand weggebrochen, ev. Tintenfraß, oder Abnutzung 205r: zwei Eckelemente am unteren Textfeld zum Abschluss eines Gebets, blauer Grund mit eher grob ausgeführten floralen Elementen in weiß und orange 205v: zwei wohl später z.T. über den Text gemalte Eckelemente mit blauem Grund, Schrift nachträglich in rot ergänzt; Zierkartusche unterhalb des Textfeldes, blauer Grund mit eher grob ausgeführten floralen Elementen in weiß und orange; angedeutete Palmettenverzierung am unteren rechten Rand in blau und orange 212v: zwei Eckelemente am unteren Textfeld, später hinzugefügt, Verzierung bedeckt teilweise auch den ursprünglich goldenen Textrahmen; Text unten teilweise später nach Übermalung ergänzt, durch die Farbe hervorgerufener Papierfraß, links unten blaues Rechteck 215v: am rechten Rand Schmuckrechteck, blau mit grob ausgeführtem Flechtwerk in Orange und Weiß 216r: links oben am Rand Schmuckquadrat, blau mit orangefarbenem und weißem Flechtwerk, innere Umrahmung orange Linie, äußere Umrahmung braune Linie mit schwarzen Dreiecken; ferner drei Malereien in gerundeten Formen in Rot und Schwarz 216r: unten grobe Malereien in Rot 243r: Schmuckquadrat blau mit weißem und orange-farbenem Flechtwerk 245r: unteres Zweidrittel des Gold umrahmten Textfeldes durch dekoratives Feld bemalt, blau mit weißem und orange-farbenem Flechtwerk 266v, 268r, 271r,271v, 272v, 289r: dekorative Rechtecke unterschiedlicher Größe am Rand, blauer Untergrund, weißes und orange-farbenes Flechtwerk 287v, 288r: je ein schwarzes Rechteck am unteren und oberen Rand — black, red — Arabic script → Naskh — paper — Die folgenden Blattangaben beziehen sich auf die bestehende Foliierung in der Handschrift. Surenauszüge, Gebete und magische Buchstaben- und Zahlenkombinationen 1r: Sekundäreinträge 1v: leer 2r: Überlieferung, die auf al-Ḥasan al-Baṣrī zurückgeführt wird: Gebet mit praktischer Anweisung (Gebet soll mit Safran auf einem Blatt Papier geschrieben werden) zum Erlernen des Wissens, Bewahrens und Auswendiglernens und korrekten Abschreibens des Qur’āns 2v: leer 3r: magisches Quadrat (Buchstaben), Gebet 3v: drei Sekundäreinträge mit Überlieferungen von al-Ġazālī (gest. 1111), Ṣadr ad-Dīn al-Qunawī (gest. 1274) aus den Miškāt al-Miṣbāḥ (sic) und aš-Šaiḫ al-Akbar [Ibn al-ʽArabī, gest. 1240] aus den Futūḥāt al-Makkiyya 4r: Gebet (arab.), u.a. zum Schutz vor Diebstahl und dem Wiederauffinden eines verlorengegangenen Stückes 4v-18v: Sure al-Kahf (die Höhle, 18) 19r: magische „Graphik“, zwei Anweisungen zu medizinischen-magischen Behandlungen 19v-41r : Andachtsübungen und Gebete für die sieben Wochentage mit koranischen Texten, beginnend mit Freitag (hāḏihi awrād al-ayyām as-sabʽa) 41v-50r: Gebete für die sieben Wochentage (dieselbe Hand wie die awrād), endet mit Freitag 50v-130r: Andachtsübungen und Gebete zu bestimmten Suren und/oder für bestimmte Tage, Nächte oder Monate (108r: magisches Quadrat mit Zahlen, 108v: magisches Quadrat mit Buchstaben, anschließend Kapitel gegen den bösen Blick (ʽain), 110v: leer 130v: leer 131r: leer (neue Lage, dunkleres Papier) 131v-135v: Gebet 136v-137r: leer 137v-147r: (neue Hand, wohl die vom Anfang ab f. 4r) Sure al-Fatḥ (48), Verse 1-9 147r-147v: Gebet mit Vers 3 aus Sure al-Ḥadīd (57) 148r: Sekundäreintrag 148v: leer 149r: Sekundäreinträge 149v-153r: Gebet zur Abwendung der Pest 153v: zwei Gebete 154r und v: leer (Ende der Lage) 155r-163r: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Muḥyi ad-Dīn al-Ǧīlānī (gest. 561/1166) (155r mit Angabe zum Inhalt in roter Tinte: „awrād Sayyidī […] Šaiḫ Muḥyi d-Dīn al-Qādir al-Ǧīlānī“; Name sonst Muḥyi-'d-Dīn ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; so dann auch auf 155v), nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Samstag (Kolophon 163r: 1. Ǧumāda II 1051 (fī ġurrati Ǧumāda) / 7. September 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm) 163v-183v: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Ibn-ʿArabī (gest. 1240) (awrād Saiyidī aš-Šaiḫ al-ʿĀrif Billāh taʿālā Saiyidī Muḥyi-'d-Dīn Ibn-ʿArabī) nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Sonntag (183v: Kolophon: 10. Raǧab 1051 / 16. Oktober 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm) 184r: leer 184v: leere Seite mit Sekundäreintrag 185r-186v: Mystische Buchstaben-, Wort- und Namenskombinationen, Tinte schwarz und rot 187r-205r: Gebet zur Abwehr von Feinden, zunächst mit einer Anweisung zur praktischen Anwendung (Aufschreiben mit Tinte am Montag vor Sonnenaufgang usw.), danach folgt das Schwert-Gebet, duʽā as-saif; an den Rändern Anrufungen Gottes, des Propheten, Gebete, mystische Zahlen- und Buchstabenkombinationen; Bl. 189, 192, 201, 204 wurden später neu mit hellerem Papier ergänzt, ev. wegen Abnutzung der anderen, vgl. auch Kustode 191v), sie haben anstelle der goldenen Umrahmungslinie jeweils eine rote Doppellinie als Einfassung für den Text 205v-214r: šarḥ duʿāʾ qadaḥ, Gebet und Koranverse; Bl. 209 ist später neu hinzugefügt, hat wieder die rote Doppellinie, ist aber unbeschrieben, die Kustode auf Bl. 208v zeigt, dass hier Text fehlt, denn 210r geht an einer anderen Textstelle weiter; Übermalung auf 212v macht zunächst unklar, ob der šarḥ hier einfach weitergeht, ist aber zu vermuten, da man die alte Umrahmung und einen fortlaufenden Text in der „alten“ Hand erkennen kann 214r: letzte Zeile in eigener Kartusche in roter Tinte, osmanisch: شرح مهر نبوت شریف 215r: letzte Zeile in Rot:  مهر نبوت شریف بودن, 215v-216r: Zahlen- und Buchstabenkombinationen, am Rand Anrufungen 216r-216v: Gebet (Beginn untere Zeile) 216v-227r: Gebet (duʿāʾ mubārak ʿaẓīm) (217r-220v: leer, Text, der wohl zu ergänzen war, fehlt, vgl. die Kustode 216v; 225 und 226 leer, Text, der wohl zu ergänzen war, fehlt, vgl. die Kusto Scheinbar sind alle Sek.einträge hier von einer Hand (gegenprüfen lassen!): f. 1r: al-ǧafr al-abyaḍ yamḥū llāhu mā šā[ʾ] wa-yaṯbutu wa-ʿainuhā? Ummu al-kitāb Gott beseitigt/löscht aus und macht fest, was Er will, und die Quelle dafür? ist die Mutter des Buches al-ǧafr al-aḥmar: Yā aiyuha 'n-nabī [ǧāhid?] al-kuffāra wa-'l-munāfiqīna wa-uġliṭ ʿalaihim O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler und lasse sie fehlgehen al-ǧafr al-ǧāmiʿ: [?sa-nastadriǧuhum minhu??] ḥaiṯu lā yaʿlamūna Wir werden sie mit ihm [dem Buch ǧafr?] ins Verderben locken, ohne dass sie es wissen/merken Sekundäreintrag: „Nützliches zum Husten“ (fāʾida li-'s-suʾāl) Yuʾḫaḏ ʿalā barakāt Allāh taʿālā Danach folgen die Zutaten weißer Zucker (sukr abyaḍ), Mastiks (miṣṭakā) und Kichererbsen (ḥimmiṣ muǧauhar), mit Mengenangaben in Dirham das alles möge man zerstampfen/zerstoßen und ?; darunter noch ein Rezept in derselben Hand 2r: Qaulun ʿan al-Ḥasan al-Baṣrī annahu qāla li-aṣḥābihi man arāda ḥifẓa l-Qurʾāni wa-taʿalluma l-ʿilmi wa-'l-ḥifẓi wa-'l-istiḫrāǧi fa-la-yaktuba hāḏa 'd-duʿāʾ l-mubāraka fī waraqatin bi-zaʿfarāni wa-yablaʿahā ʿala 'r-rīqi wa-huwa hāḏā [:] bismillāhi 'r-raḥmāni 'r-raḥīmi allāhumma innī asʾaluka bi-ḥaqqi kitābika 'l-laḏī ǧaʿaltahu fī ṣadri nabīyika Muḥammad ṣalla Allāhu ʿalaihi wa-sallam wa-qulta  inna ʿalainā ǧamʿuhu wa-qirā[ʾ]tuhu 2v: Lobpreis des Propheten 3r: Buchstaben-Quadrat mit Hinweis auf ḥurūf darüber, Text darunter 3v: drei Einträge, a. Hinweise zur Buchstabenmystik (ʿilm ḥarf), Nennung von al-Ġazālī (gest. 1111) b. wa-qāla aš-Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī rawīnā inna 'n-nabīya (ṣ) qāla man qāla lā ilāha illā Allāh sabʿīna alfin marratin adḫalahu 'l-ǧannata wa-in kāna min ahli 'n-nāri naqala/nuqila min Miškāti 'l-miṣbāḥ Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī überliefert vom Propheten, dass dieser gesagt haben soll: Wer 70.000 Mal „lā ilāha illā Allāh“ sagt, den lasse Er ins Paradies eintreten, auch wenn er zu den Höllenbewohnern zähle; diese Überlieferung wird auf Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qūnawī zurückgeführt (gest. 1274, Schüler von Ibn-ʿArabī), entnommen sei die Überlieferung dem Miškāt al-Miṣbāḥ  (sic) c. Nochmalige Erwähnung der Vorzüge  des 70.000 Mal-Aufsagens des Einheitsbekenntnisses (Gott gewährt dem in der Hölle gefangenen Freiheit), Hinweis auf Šaiḫ al-Akbar [also: Ibn-ʿArabī] und seine al-Futūḥāt al-Makkīya 4r: Gebet, u.a. zum Wiederauffinden verlorener Dinge?, Hand des Textes der auf 4v mit der Sure Kahf beginnt f. 183v: Kolophon zu Gedichten, die auf Ibn-ʿArabī zurückgeführt werden, mit Nennung des Kopisten, Datum: 10. Raǧab 1051 / 16.10.1641
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