[DE-IKM-FFM] Mü_C4 — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā | Kütüphane.osmanlica.com

[DE-IKM-FFM] Mü_C4 — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā

İsim [DE-IKM-FFM] Mü_C4 — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā
Basım Tarihi: copy: um 1900
Basım Yeri Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt - Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Konu religion
Tür Kitap
Dil Geez dili
Dijital Evet
Yazma Evet
Sayfa Sayısı 74
Fiziksel Boyutlar 8,5 x 6,5 cm
Kütüphane: Kalamos
Demirbaş Numarası Mü_C4
Kayıt Numarası DEMUS339511Book_manuscript_00000003
Lokasyon Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Tarih copy: um 1900
Notlar Holzdeckel; in beide Deckel sind sehr sorgfältig Flechtbandleisten als Umrahmung für ein Kreuzornament in der Mitte geschnitzt, die ursprünglich mit gelber Farbe ausgemalt waren; außerdem sind die Deckelkanten mit einer kleinen Zickzackleiste verziert. — Die üblicherweise in Rot geschriebenen Wörter sind in der vorliegenden Handschrift mitunter mit Blau, Grün oder Gelb geschrieben worden und meist noch mit einem dünnen roten Strich umrandet. Als Worttrenner sind außerdem - besonders bei diesen farbig geschriebenen Wörtern - Verzierungen in Form von kleinen Blüten und Sternchen oder dergleichen verwendet worden. — Zu Beginn des Textes (Bl.6r) mit roter, schwarzer, gelber, blauer und grüner Tusche ein breites Flechtband mit an beiden Seiten herabhängenden Enden. Bl.71r (unten) eine einfache Zierleiste aus Punkten mit roter und schwarzer Tusche. Bl.72r (unten) eine kleine florale Zierleiste mit roter Tusche, die oben und unten von einer kleinen Punktleiste begrenzt ist. Darüber sind als Zeilenfüller in vier Farben kleine Sternchen eingetragen. Bl.1r von sehr grober Hand ein kleines Kreuz, darüber einige im Zusammenhang nicht mehr lesbare Schriftzeichen. — black, red, yellow, blue — Ethiopian script — parchment — Marienanaphora des Kyriakos [vgl. auch die Bemerkungen in: VOHD XX 2, 81, Anm.81] von Behnesā: Bl.6r-72r. Bl.3r, 4r-5v, 72v, 73r und 74r unbeschrieben. Bl.74v verblaßte und weggeschabte Schriftzeichen. Federproben und Kritzeleien: Bl.2r, 2v, 3v und 25v (oben). Bl.39v ist das Wort ሐሊብ፡ in einem viereckigen, mit roter Tusche umrandeten schwarzen Feld weiß ausgespart geschrieben (wie beim Negativ eines Fotos). Bl.69r ist der Name Herodes auf den Kopf gestellt geschrieben und von links nach rechts zu lesen. Von anderer Hand wurde nach ንጉሥ፡ das Wort nachgetragen ርጉም፡. In der entsprechenden Wendung auf Bl.71v-72r ist zu lesen: ... ለዓመትኪ፡ [...] ወለቱ፡ ለምኒልክ፡ ነገሥት፡ ዘኢትዮጵያ ። Der Name der Tochter von Menilek II. (1889-1913) አስካለ፡ ማርያም። (1876-1930) ist weggeschabt, und dafür wurde mit Bleistift ein nicht mehr lesbarer anderer Name eingefügt. Als Schreiber der Handschrift wird Bl.72r ጸጋ፡ ዘአብ። aus Gondar ዘሀገረ፡ ልደቱ፡ ጐንድር ። genannt. Bl.10r werden in der entsprechenden Wendung folgende Namen genannt: ... እሎንተ ፡ ፪ተ ፡ ሊቃነ ፡ ጳጳሳት ፡ አባ ፡ ማቴዎስ ፡ ዘሀገር ፡ አባይ ፡ ለእስክንድርያ ፡ ወዲበ ፡ ሀገረ ፡ አበዊነ ፡ ብፁዕ ፡ ጳጳስ ፡ አባ ፡ ጴጥሮስ፡ ... Die Formulierung Bl.13v [vgl. EuAnaMa 74f. (Nr.18)] lautet: ... ለብፁዕ፡ ወለቅዱስ ፡ ሊቀ ፡ ጳጳሳት፡ አባ ፡ ቄርሎስ ፡ ወብፁዕ ፡ ጳጳስነ ፡ አባ ፡ ሊቃስ ። Bei der Einfügung der Namen sind dem Schreiber offensichtlich Fehler unterlaufen. Einen alexandrinischen Patriarchen Matthaios gibt es in dem fraglichen Zeitraum: 19./20. Jh. nicht, sondern es war Kyrillos V. im Amt (1874-1927, wie auf Bl.13v auch richtig vermerkt ist). Dieses Durcheinander an Namen lässt sich möglicherweise auf folgende Ereignisse zurückführen: Kaiser Yoḥannes IV. (1872-89) wollte der äthiopischen Kirche gegenüber Alexandrien mehr Geltung verschaffen. Er schickte nach dem Tode des äthiopischen Metropoliten Atnātewos ein Schreiben an den alexandrinischen Patriarchen Kyrillos V., worin er um mehr Bischöfe bat. Kyrillos sandte 1883 vier Kopten nach Äthiopien. Die äthiopische Form der Namen dieser Bischöfe war Mātewos, Luqās, Ṗeṭros und Marqos. Von diesen ernannte man zunächst Ṗeṭros zum äthiopischen Metropoliten (Bl.10r). Seine Nachfolge trat unter Menilek II. Mātewos an, der bis zu seinem Tod im Jahr 1926 in Äthiopien blieb. Für die Entstehung der Handschrift ist aber allein die Wendung von Bl.71v-72r von Belang: ... ለምኒልክ ፡ ንጉሠ ፡ ነገሥት ፡ ዘኢትዮጵያ ። ... (also in der Regierungszeit von Menilek II.; um 1900).
Sınıf numarası Mü_C4
Koleksiyon Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Editör SiSey
Lisans CC0 1.0
Düzenleme durumu First input complete
Katalog VOHD 20,6, 5

[DE-IKM-FFM] Mü_C4 — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā — Marian anaphora by Cyriacus of Behnesā

Basım Tarihi copy: um 1900
Basım Yeri Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt - Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Konu religion
Tür Kitap
Dil Geez dili
Dijital Evet
Yazma Evet
Sayfa Sayısı 74
Fiziksel Boyutlar 8,5 x 6,5 cm
Kütüphane Kalamos
Demirbaş Numarası Mü_C4
Kayıt Numarası DEMUS339511Book_manuscript_00000003
Lokasyon Ikonenmuseum der Stadt Frankfurt Stiftung Dr. Schmidt-Voigt
Tarih copy: um 1900
Notlar Holzdeckel; in beide Deckel sind sehr sorgfältig Flechtbandleisten als Umrahmung für ein Kreuzornament in der Mitte geschnitzt, die ursprünglich mit gelber Farbe ausgemalt waren; außerdem sind die Deckelkanten mit einer kleinen Zickzackleiste verziert. — Die üblicherweise in Rot geschriebenen Wörter sind in der vorliegenden Handschrift mitunter mit Blau, Grün oder Gelb geschrieben worden und meist noch mit einem dünnen roten Strich umrandet. Als Worttrenner sind außerdem - besonders bei diesen farbig geschriebenen Wörtern - Verzierungen in Form von kleinen Blüten und Sternchen oder dergleichen verwendet worden. — Zu Beginn des Textes (Bl.6r) mit roter, schwarzer, gelber, blauer und grüner Tusche ein breites Flechtband mit an beiden Seiten herabhängenden Enden. Bl.71r (unten) eine einfache Zierleiste aus Punkten mit roter und schwarzer Tusche. Bl.72r (unten) eine kleine florale Zierleiste mit roter Tusche, die oben und unten von einer kleinen Punktleiste begrenzt ist. Darüber sind als Zeilenfüller in vier Farben kleine Sternchen eingetragen. Bl.1r von sehr grober Hand ein kleines Kreuz, darüber einige im Zusammenhang nicht mehr lesbare Schriftzeichen. — black, red, yellow, blue — Ethiopian script — parchment — Marienanaphora des Kyriakos [vgl. auch die Bemerkungen in: VOHD XX 2, 81, Anm.81] von Behnesā: Bl.6r-72r. Bl.3r, 4r-5v, 72v, 73r und 74r unbeschrieben. Bl.74v verblaßte und weggeschabte Schriftzeichen. Federproben und Kritzeleien: Bl.2r, 2v, 3v und 25v (oben). Bl.39v ist das Wort ሐሊብ፡ in einem viereckigen, mit roter Tusche umrandeten schwarzen Feld weiß ausgespart geschrieben (wie beim Negativ eines Fotos). Bl.69r ist der Name Herodes auf den Kopf gestellt geschrieben und von links nach rechts zu lesen. Von anderer Hand wurde nach ንጉሥ፡ das Wort nachgetragen ርጉም፡. In der entsprechenden Wendung auf Bl.71v-72r ist zu lesen: ... ለዓመትኪ፡ [...] ወለቱ፡ ለምኒልክ፡ ነገሥት፡ ዘኢትዮጵያ ። Der Name der Tochter von Menilek II. (1889-1913) አስካለ፡ ማርያም። (1876-1930) ist weggeschabt, und dafür wurde mit Bleistift ein nicht mehr lesbarer anderer Name eingefügt. Als Schreiber der Handschrift wird Bl.72r ጸጋ፡ ዘአብ። aus Gondar ዘሀገረ፡ ልደቱ፡ ጐንድር ። genannt. Bl.10r werden in der entsprechenden Wendung folgende Namen genannt: ... እሎንተ ፡ ፪ተ ፡ ሊቃነ ፡ ጳጳሳት ፡ አባ ፡ ማቴዎስ ፡ ዘሀገር ፡ አባይ ፡ ለእስክንድርያ ፡ ወዲበ ፡ ሀገረ ፡ አበዊነ ፡ ብፁዕ ፡ ጳጳስ ፡ አባ ፡ ጴጥሮስ፡ ... Die Formulierung Bl.13v [vgl. EuAnaMa 74f. (Nr.18)] lautet: ... ለብፁዕ፡ ወለቅዱስ ፡ ሊቀ ፡ ጳጳሳት፡ አባ ፡ ቄርሎስ ፡ ወብፁዕ ፡ ጳጳስነ ፡ አባ ፡ ሊቃስ ። Bei der Einfügung der Namen sind dem Schreiber offensichtlich Fehler unterlaufen. Einen alexandrinischen Patriarchen Matthaios gibt es in dem fraglichen Zeitraum: 19./20. Jh. nicht, sondern es war Kyrillos V. im Amt (1874-1927, wie auf Bl.13v auch richtig vermerkt ist). Dieses Durcheinander an Namen lässt sich möglicherweise auf folgende Ereignisse zurückführen: Kaiser Yoḥannes IV. (1872-89) wollte der äthiopischen Kirche gegenüber Alexandrien mehr Geltung verschaffen. Er schickte nach dem Tode des äthiopischen Metropoliten Atnātewos ein Schreiben an den alexandrinischen Patriarchen Kyrillos V., worin er um mehr Bischöfe bat. Kyrillos sandte 1883 vier Kopten nach Äthiopien. Die äthiopische Form der Namen dieser Bischöfe war Mātewos, Luqās, Ṗeṭros und Marqos. Von diesen ernannte man zunächst Ṗeṭros zum äthiopischen Metropoliten (Bl.10r). Seine Nachfolge trat unter Menilek II. Mātewos an, der bis zu seinem Tod im Jahr 1926 in Äthiopien blieb. Für die Entstehung der Handschrift ist aber allein die Wendung von Bl.71v-72r von Belang: ... ለምኒልክ ፡ ንጉሠ ፡ ነገሥት ፡ ዘኢትዮጵያ ። ... (also in der Regierungszeit von Menilek II.; um 1900).
Sınıf numarası Mü_C4
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