[DE-SBB] Ms. or. oct. 25 — [Magical text from Africa] — [Magical text from Africa], [نص سحري من أفريقيا] | Kütüphane.osmanlica.com

[DE-SBB] Ms. or. oct. 25 — [Magical text from Africa] — [Magical text from Africa], [نص سحري من أفريقيا]
( نص سحري من أفريقيا)

İsim [DE-SBB] Ms. or. oct. 25 — [Magical text from Africa] — [Magical text from Africa], [نص سحري من أفريقيا]
İsim Orijinal نص سحري من أفريقيا
Basım Yeri Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Konu occult sciences
Tür Kitap
Dil Arapça
Dijital Evet
Yazma Evet
Sayfa Sayısı 79
Fiziksel Boyutlar 10,1 x 14,5 cm
Kütüphane: Kalamos
Demirbaş Numarası Ms. or. oct. 25
Kayıt Numarası DE1Book_manuscript_00003838
Lokasyon Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Notlar orientalischer, hellbrauner Ledereinband; Ornmanetik der Deckel: Mandel mit in Bogen aufgelösten Umrisslinien und einer Füllung aus floralen Ranken; Innenspiegel aus Papier — Die Handschrift ist in den Bereich der Geheimwissenschaft anzusiedeln. Es handelt sich wahrscheinlich um ein für eine bestimmte Person angefertigtes Beschwörungsamulett. Auf Bl. 77b ist ein magisches Quadrat gezeichnet, das Konsonanten bzw. Konsonantenkombinationen und Zahlen aufweist. Diese Buchstaben und Buchstabenkombinationen finden sich in dem geschrieben Text wieder, der keinen bestimmten, verständlichen Inhalt transportiert. Vielmehr stehen die miteinander verbundenen oder unverbunden Konsonanten für bestimmte Zahlenwerte, die mit magischer Kraft behaftet sind. Es gilt wohl die im Text vorgegebene Reihenfolge an Kombinationen vorzutragen, damit sich die magische Kraft entfalten kann. Oberhalb vieler Konsonanten im Text sind entweder ein Schrägstrich oder ein leerer schwarzer Kreis gesetzt, dessen Bedeutung unklar ist. Die eckige Ausgestaltung der Konsonanten des Texts erinnert an den Duktus arabischer Handschriften aus der westlichen Region Westafrikas. Gegen eine Herkunft der Handschrift aus dieser Gegend sprechen jedoch zum einen die farbigen Seiten; in Westafrika wurde das Papier nicht mit Farbe, sondern mit Rauch getönt. Zum anderen ist keine Unterscheidung zwischen den Konsonanten qāf und fāʾ zu erkennen. Normalerweise würde man für fāʾ einen Punkt unterhalb des Buchstaben und für qāf einen Punkt darüber erwarten. Hier treffen wir stattdessen auf die entsprechende Buchstabenform für beide Konsonanten mit ausschließlich einem darüber gesetzten Punkt. Die seltsame, unbeholfen wirkende, nicht richtig einzuordnende Hand könnte auch auf einen anderen Umstand hindeuten, nämlich auf einen Schreiber, der das Lesens und Schreiben der arabischen Sprache noch nicht vollkommen beherrschte, sich aber schon der Wichtigkeit und Bedeutung magischer Texte bewusst war und die Anfertigung solcher Amulette gleichzeitig dazu nutzte, um sich im Schreiben der arabischen Schrift zu üben.
Sınıf numarası Ms. or. oct. 25
Koleksiyon Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Editör Wiesmüller
Lisans CC0 1.0
Proje KOHD
Düzenleme durumu First input complete

[DE-SBB] Ms. or. oct. 25 — [Magical text from Africa] — [Magical text from Africa], [نص سحري من أفريقيا]

( نص سحري من أفريقيا)
Basım Yeri Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Konu occult sciences
Tür Kitap
Dil Arapça
Dijital Evet
Yazma Evet
Sayfa Sayısı 79
Fiziksel Boyutlar 10,1 x 14,5 cm
Kütüphane Kalamos
Demirbaş Numarası Ms. or. oct. 25
Kayıt Numarası DE1Book_manuscript_00003838
Lokasyon Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Notlar orientalischer, hellbrauner Ledereinband; Ornmanetik der Deckel: Mandel mit in Bogen aufgelösten Umrisslinien und einer Füllung aus floralen Ranken; Innenspiegel aus Papier — Die Handschrift ist in den Bereich der Geheimwissenschaft anzusiedeln. Es handelt sich wahrscheinlich um ein für eine bestimmte Person angefertigtes Beschwörungsamulett. Auf Bl. 77b ist ein magisches Quadrat gezeichnet, das Konsonanten bzw. Konsonantenkombinationen und Zahlen aufweist. Diese Buchstaben und Buchstabenkombinationen finden sich in dem geschrieben Text wieder, der keinen bestimmten, verständlichen Inhalt transportiert. Vielmehr stehen die miteinander verbundenen oder unverbunden Konsonanten für bestimmte Zahlenwerte, die mit magischer Kraft behaftet sind. Es gilt wohl die im Text vorgegebene Reihenfolge an Kombinationen vorzutragen, damit sich die magische Kraft entfalten kann. Oberhalb vieler Konsonanten im Text sind entweder ein Schrägstrich oder ein leerer schwarzer Kreis gesetzt, dessen Bedeutung unklar ist. Die eckige Ausgestaltung der Konsonanten des Texts erinnert an den Duktus arabischer Handschriften aus der westlichen Region Westafrikas. Gegen eine Herkunft der Handschrift aus dieser Gegend sprechen jedoch zum einen die farbigen Seiten; in Westafrika wurde das Papier nicht mit Farbe, sondern mit Rauch getönt. Zum anderen ist keine Unterscheidung zwischen den Konsonanten qāf und fāʾ zu erkennen. Normalerweise würde man für fāʾ einen Punkt unterhalb des Buchstaben und für qāf einen Punkt darüber erwarten. Hier treffen wir stattdessen auf die entsprechende Buchstabenform für beide Konsonanten mit ausschließlich einem darüber gesetzten Punkt. Die seltsame, unbeholfen wirkende, nicht richtig einzuordnende Hand könnte auch auf einen anderen Umstand hindeuten, nämlich auf einen Schreiber, der das Lesens und Schreiben der arabischen Sprache noch nicht vollkommen beherrschte, sich aber schon der Wichtigkeit und Bedeutung magischer Texte bewusst war und die Anfertigung solcher Amulette gleichzeitig dazu nutzte, um sich im Schreiben der arabischen Schrift zu üben.
Sınıf numarası Ms. or. oct. 25
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Editör Wiesmüller
Lisans CC0 1.0
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