[DE-SBB] Hs. or. 10677 - 9 — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885] — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885], [رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥] | Kütüphane.osmanlica.com

[DE-SBB] Hs. or. 10677 - 9 — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885] — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885], [رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥]
( رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥)

İsim [DE-SBB] Hs. or. 10677 - 9 — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885] — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885], [رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥]
İsim Orijinal رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥
Yazar Yāziǧī, Ibrāhīm al-
Basım Tarihi: copy: 29. Ailūl (September) [18]85
Basım Yeri Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Konu ornate prose, letter
Tür Kitap
Dil Arapça
Dijital Evet
Yazma Evet
Fiziksel Boyutlar 21 x 13,5
Kütüphane: Kalamos
Demirbaş Numarası Hs. or. 10677
Kayıt Numarası DE1Book_manuscript_00078140
Lokasyon Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Tarih copy: 29. Ailūl (September) [18]85
Notlar black — Arabic script → Naskh — paper — Verehrter, lieber Bruder, Gott, der Erhabene, möge ihn beschützen, nachdem wir Euch brüderlich begrüßt haben, teilen wir mit, dass uns gestern vormittag Ilyās Efendi al-Pāšā besuchte und uns die Angelegenheit der Schule eröffnete. Es entspann sich ein langes Gespräch zwischen uns, dessen Ergebnis war, dass Ihr dort dieses Jahr jeden Tag zwei Stunden auf der Basis von 400 Piastern unterrichten könnt. Wir haben unser Bestes gegeben, um mehr herauszuschlagen, was aber leider nicht möglich war, da die Schule letztes Jahr Verluste eingefahren hat und man nicht weiß, wie es dieses Jahr aussehen wird. Wir versprachen ihm, mit Euch darüber zu reden. Wir finden, dass nichts gegen die Angelegenheit spricht. Also denkt darüber nach und antwortet uns unverzüglich. Wenn kein Einwand besteht, müsst Ihr innerhalb zweier Tage hierher kommen, um die Angelegenheit zu regeln. Ferner ist Euer Kommen unumgänglich wegen der Regelung des Hauses, denn ein Besuch bei Eurem Onkel hat ergeben, dass dieser aufgehört hat, sich darum zu kümmern, da er nicht weiß, welcher Ort Euch zusagt. Dann war gestern vormittag Asʿad al-Ḫašf bei uns und teilte uns mit, dass er 20 Exemplare von aṣ-Ṣaḥīḥ subskribieren möchte unter der Bedingung, dass er die Subskriptionsgebühr drei Monate vor Erscheinen des Buches entrichtet. Er reist Ende der Woche ab, weswegen es schön wäre, wenn Ihr ihn noch vor seiner Abreise treffen könntet, vorausgesetzt, Euer Kommen ist in dieser Zeit wie auch immer notwendig. Wir richten unsere Grüße und Verehrung an Eure verehrte, ehrbare Cousine aus und ebenso an den verehrten lieben Schwager, den ehrwürdigen Meister Abū-Salīm, zusammen mit Küssen auf die Wangen der lieben Schwester Warda und den Backen der Kinder. Wir warten ungeduldig darauf, sie empfangen zu dürfen, da wir erfahren haben, dass sie beabsichtigt, uns kommenden Montag die Ehre zu erweisen. "Sie sagten das Treffen ist morgen an der Krümmung des Sandhügels aufgrund des so heftigen Verlanges des leidenschaftlich Verliebten nach morgen". Wir sagen nun Lebewohl, bis wir Euch bald möglichst wohlauf sehen, so Gott will. Das Schreiben der Madame Warda ist angekommen. Wir haben sehr vieles, was wir ihr mitteilen möchten. So haben wir es für das Treffen aufgehoben aufgrund unserer gegenwärtigen knapp bemessenen Zeit. Ibrāhīm Erläuterungen: Angelegenheit der Schule: Nach seiner Rückkehr von Ägypten nach Beirut war Ḫalīl als Lehrer für die arabische Sprache tätig. Das Angebot, das Ilyās Efendi Pāšā seinem Bruder Ibrāhīm unterbreitet, kann sich entweder auf eine Anstellung an der Madrasa al-Kullīya al-Amīrikīya oder an der Madrasa al-Paṭrīrkīya beziehen, an denen Ḫalīl dann unterrichtete. aṣ-Ṣaḥīḥ: Ein Wörterbuch mit dem Titel "aṣ-Ṣaḥīḥ baina l-ʿāmmī wa-l-faṣīḥ", in dem Ḫalīl umgangssprachliche Wörter und Ausdrücke mit Wörtern und Ausrücken aus der Hochsprache erklärt. Das Wörterbuch, an dessen Zusammenstellung er seit 1885 arbeitete, blieb unvollständig in Manuskriptform. Das Fortschreiten seines Lungenleidens hinderte ihn an seiner Vollendung und Veröffentlichung in gedruckter Form. Lediglich eine Einleitung und ein Beispiel wurden auf vier Seiten gedruckt. Sein Bruder Ibrāhīm versäumte es nach Ḫalīls Tod, sich um die Drucklegung zu kümmern. "قالوا اللقاء غداً بمنعرج اللوى باطول شوق المستهام الى غدِ" ("Sie sagten das Treffen ist morgen an der Krümmung des Sandhügels aufgrund des so heftigen Verlanges des leidenschaftlich Verliebten nach morgen"): Ein Vers aus der Qaṣīdat Baina l-ʿaqīq wa baina burqa ṯahmad von ʿAntara Ibn-Šaddād (vorislamischer Helden-, Kampfes- und Liebesdichter; EI² 1/521-522; GAS 3/113-115) Cousine: Damit ist wohl die im Brief acht erwähnte Āsīn gemeint.
Sınıf numarası Hs. or. 10677
Koleksiyon Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Editör Wiesmüller
Lisans CC0 1.0
Proje KOHD
Düzenleme durumu finished

[DE-SBB] Hs. or. 10677 - 9 — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885] — [Letter from Ibrāhīm al-Yāzijī to his brother Khalīl dated 29 September 1885], [رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥]

( رسالة إبراهيم اليازجي إلى أخيه خليل بتأريخ ٢٩ أيلول سنة ١٨٨٥)
Yazar Yāziǧī, Ibrāhīm al-
Basım Tarihi copy: 29. Ailūl (September) [18]85
Basım Yeri Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz - Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Konu ornate prose, letter
Tür Kitap
Dil Arapça
Dijital Evet
Yazma Evet
Fiziksel Boyutlar 21 x 13,5
Kütüphane Kalamos
Demirbaş Numarası Hs. or. 10677
Kayıt Numarası DE1Book_manuscript_00078140
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Tarih copy: 29. Ailūl (September) [18]85
Notlar black — Arabic script → Naskh — paper — Verehrter, lieber Bruder, Gott, der Erhabene, möge ihn beschützen, nachdem wir Euch brüderlich begrüßt haben, teilen wir mit, dass uns gestern vormittag Ilyās Efendi al-Pāšā besuchte und uns die Angelegenheit der Schule eröffnete. Es entspann sich ein langes Gespräch zwischen uns, dessen Ergebnis war, dass Ihr dort dieses Jahr jeden Tag zwei Stunden auf der Basis von 400 Piastern unterrichten könnt. Wir haben unser Bestes gegeben, um mehr herauszuschlagen, was aber leider nicht möglich war, da die Schule letztes Jahr Verluste eingefahren hat und man nicht weiß, wie es dieses Jahr aussehen wird. Wir versprachen ihm, mit Euch darüber zu reden. Wir finden, dass nichts gegen die Angelegenheit spricht. Also denkt darüber nach und antwortet uns unverzüglich. Wenn kein Einwand besteht, müsst Ihr innerhalb zweier Tage hierher kommen, um die Angelegenheit zu regeln. Ferner ist Euer Kommen unumgänglich wegen der Regelung des Hauses, denn ein Besuch bei Eurem Onkel hat ergeben, dass dieser aufgehört hat, sich darum zu kümmern, da er nicht weiß, welcher Ort Euch zusagt. Dann war gestern vormittag Asʿad al-Ḫašf bei uns und teilte uns mit, dass er 20 Exemplare von aṣ-Ṣaḥīḥ subskribieren möchte unter der Bedingung, dass er die Subskriptionsgebühr drei Monate vor Erscheinen des Buches entrichtet. Er reist Ende der Woche ab, weswegen es schön wäre, wenn Ihr ihn noch vor seiner Abreise treffen könntet, vorausgesetzt, Euer Kommen ist in dieser Zeit wie auch immer notwendig. Wir richten unsere Grüße und Verehrung an Eure verehrte, ehrbare Cousine aus und ebenso an den verehrten lieben Schwager, den ehrwürdigen Meister Abū-Salīm, zusammen mit Küssen auf die Wangen der lieben Schwester Warda und den Backen der Kinder. Wir warten ungeduldig darauf, sie empfangen zu dürfen, da wir erfahren haben, dass sie beabsichtigt, uns kommenden Montag die Ehre zu erweisen. "Sie sagten das Treffen ist morgen an der Krümmung des Sandhügels aufgrund des so heftigen Verlanges des leidenschaftlich Verliebten nach morgen". Wir sagen nun Lebewohl, bis wir Euch bald möglichst wohlauf sehen, so Gott will. Das Schreiben der Madame Warda ist angekommen. Wir haben sehr vieles, was wir ihr mitteilen möchten. So haben wir es für das Treffen aufgehoben aufgrund unserer gegenwärtigen knapp bemessenen Zeit. Ibrāhīm Erläuterungen: Angelegenheit der Schule: Nach seiner Rückkehr von Ägypten nach Beirut war Ḫalīl als Lehrer für die arabische Sprache tätig. Das Angebot, das Ilyās Efendi Pāšā seinem Bruder Ibrāhīm unterbreitet, kann sich entweder auf eine Anstellung an der Madrasa al-Kullīya al-Amīrikīya oder an der Madrasa al-Paṭrīrkīya beziehen, an denen Ḫalīl dann unterrichtete. aṣ-Ṣaḥīḥ: Ein Wörterbuch mit dem Titel "aṣ-Ṣaḥīḥ baina l-ʿāmmī wa-l-faṣīḥ", in dem Ḫalīl umgangssprachliche Wörter und Ausdrücke mit Wörtern und Ausrücken aus der Hochsprache erklärt. Das Wörterbuch, an dessen Zusammenstellung er seit 1885 arbeitete, blieb unvollständig in Manuskriptform. Das Fortschreiten seines Lungenleidens hinderte ihn an seiner Vollendung und Veröffentlichung in gedruckter Form. Lediglich eine Einleitung und ein Beispiel wurden auf vier Seiten gedruckt. Sein Bruder Ibrāhīm versäumte es nach Ḫalīls Tod, sich um die Drucklegung zu kümmern. "قالوا اللقاء غداً بمنعرج اللوى باطول شوق المستهام الى غدِ" ("Sie sagten das Treffen ist morgen an der Krümmung des Sandhügels aufgrund des so heftigen Verlanges des leidenschaftlich Verliebten nach morgen"): Ein Vers aus der Qaṣīdat Baina l-ʿaqīq wa baina burqa ṯahmad von ʿAntara Ibn-Šaddād (vorislamischer Helden-, Kampfes- und Liebesdichter; EI² 1/521-522; GAS 3/113-115) Cousine: Damit ist wohl die im Brief acht erwähnte Āsīn gemeint.
Sınıf numarası Hs. or. 10677
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