[Gebetbuch] - Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., Hs. 399 | Kütüphane.osmanlica.com

[Gebetbuch] - Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., Hs. 399

İsim [Gebetbuch] - Universitätsbibliothek Freiburg i. Br., Hs. 399
Basım Yeri [S.l.] - [geschrieben 11./12. = 17./18. Jahrhundert]
Konu Handschrift Koran Gebet Gebetbuch
Tür Kitap
Dil ara, tur, ota
Dijital Evet
Yazma Hayır
Sayfa Sayısı 304
Fiziksel Boyutlar 304 Bl. (Vorsatzbl. durch neuen Einband wurde nicht mitgez.) : Ill., s. Buchschmuck ; Format (Blattgröße): 14 x 8,5 cm
Kütüphane: StaBiKat
Kayıt Numarası 1651506353_9553840
Lokasyon SBB-PK Berlin
Notlar 1r und 299v: Besitzerstempel der Univ. Freiburg (Universitas Friburgensis), in Handschriften der Univ. ca. von 1800-1900, Lorbeerkranz in Mittelblau mit den zusammenhängenden Buchstaben V-F im Inneren Text in arab. Schr., arab. u. osmanisch-türk Bl. 41r (zu Text 19v-41r): Ende Ḏu 'l-Qaʿda al-ḥarām 1096/Oktober 1685; Bl. 130r (zu Text 50v-130r): 22. Ṣafar 1098 / 7. Januar 1687; Bl. 163r (zu Text 155r-163r): 1. Ǧumāda II 1051 (fī ġurrati Ǧumāda) / 7. September 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm; Bl. 183v (zu Texte 163v-183v): 10. Raǧab 1051/16. Oktober 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm; Bl. 294r (zu Text 263v-294r): (Ende Ǧumāda II 147? ev. 1147?) Vgl. Gacek S. 87 Ende Ǧumāda II 1147 entspräche November 1734 Kopist: Muḥammad Ibn-al-Faqīr ʿĪsā al-Baḥrī al-Mālikī al-Azharī [..?] | Surenausz., Gebete und magische Buchstaben- und Zahlenkombinationen: 1r: Sekundäreinträge; 1v: leer; 2r: Überlieferung, die auf al-Ḥasan al-Baṣrī zurückgeführt wird: Gebet mit praktischer Anweisung (Gebet soll mit Safran auf einem Bl. Papier geschrieben werden) zum Erlernen des Wissens, Bewahrens und Auswendiglernens und korrekten Abschreibens des Qurʾāns; 2v: leer; 3r: magisches Quadrat (Buchstaben), Gebet; 3v: drei Sekundäreinträge mit Überlieferungen von al-Ġazālī (gest. 1111), Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī (gest. 1274) aus den Miškāt al-Miṣbāḥ (sic) und aš-Šaiḫ al-Akbar [Ibn-al-ʿArabī, gest. 1240] aus den Futūḥāt al-Makkīya; 4r: Gebet (arab.), u.a. zum Schutz vor Diebstahl und dem Wiederauffinden eines verlorengegangenen Stückes; 4v-18v: Sure al-Kahf (die Höhle, 18); 19r: magische „Graphik", zwei Anweisungen zu med.-magischen Behandlungen; 19v-41r: Andachtsübungen und Gebete für die sieben Wochentage mit koranischen Texten, beginnend mit Freitag (hāḏihī aurād al-aiyām as-sabʿa); 41v-50r: Gebete für die sieben Wochentage (dieselbe Hand wie die aurād), endet mit Freitag; 50v-130r: Andachtsübungen und Gebete zu bestimmten Suren und/oder für bestimmte Tage, Nächte oder Monate (108r: magisches Quadrat mit Zahlen, 108v: magisches Quadrat mit Buchstaben, anschließend Kap. gegen den bösen Blick (ʿain), 110v: leer); 130v: leer; 131r: leer (neue Lage, dunkleres Papier); 131v-135v: Gebet; 136v-137r: leer; 137v-147r: (neue Hand, wohl die vom Anfang ab f. 4r) Sure al-Fatḥ (48), Verse 1-9; 147r-147v: Gebet mit Vers 3 aus Sure al-Ḥadīd (57); 148r: Sekundäreintrag; 148v: leer; 149r: Sekundäreinträge; 149v-153r: Gebet zur Abwendung der Pest; 153v: zwei Gebete; 154r und v: leer (Ende der Lage); 155r-163r: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Muḥyi-'d-Dīn al-Ǧīlānī (gest. 561/1166) (155r mit Angabe zum Inhalt in roter Tinte: „aurād Saiyidī […] Šaiḫ Muḥyi-'d-Dīn al-Qādir al-Ǧīlānī“; Name sonst Muḥyi-'d-Dīn ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; so dann auch auf 155v), nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Samstag (Kolophon 163r: 1. Ǧumāda II 1051 (fī ġurrati Ǧumāda) / 7. September 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm); 163v-183v: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Ibn-ʿArabī (gest. 1240) (aurād Saiyidī aš-Šaiḫ al-ʿĀrif Billāh taʿālā Saiyidī Muḥyi-'d-Dīn Ibn-ʿArabī) nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Sonntag (183v: Kolophon: 10. Raǧab 1051 / 16. Oktober 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm); 184r: leer; 184v: leere S. mit Sekundäreintrag; 185r-186v: Mystische Buchstaben-, Wort- und Namenskombinationen, Tinte schwarz und rot; 187r-205r: Gebet zur Abwehr von Feinden, zunächst mit einer Anweisung zur praktischen Anwendung (Aufschreiben mit Tinte am Montag vor Sonnenaufgang usw.), danach folgt das Schwert-Gebet, duʿā as-saif; an den Rändern Anrufungen Gottes, des Propheten, Gebete, mystische Zahlen- und Buchstabenkombinationen; Bl. 189, 192, 201, 204 wurden später neu mit hellerem Papier ergänzt, ev. wegen Abnutzung der anderen, vgl. auch Kustode 191v), sie haben anstelle der goldenen Umrahmungslinie jeweils eine rote Doppellinie als Einfassung für den Text; 205v-214r: šarḥ duʿāʾ qadaḥ, Gebet und Koranverse; Bl. 209 ist später neu hinzugefügt, hat wieder die rote Doppellinie, ist aber unbeschrieben, die Kustode auf Bl. 208v zeigt, dass hier Text fehlt, denn 210r geht an einer anderen Textstelle weiter; Übermalung auf 212v macht zunächst unklar, ob der šarḥ hier einfach weitergeht, ist aber zu vermuten, da man die alte Umrahmung und einen fortlaufenden Text in der „alten“ Hand erkennen kann; 214r: letze Zeile in eigener Kartusche in roter Tinte, osmanisch: شرح مهر نبوت شریف; letzte Zeile in Rot (215r): مهر نبوت شریف بودن; Zahlen- und Buchstabenkombinationen, am Rand Anrufungen (215v-216r); 216r-216v: Gebet (Beginn untere Zeile); 216v-227r: Gebet (duʿāʾ mubārak ʿaẓīm) (217r-220v: leer, Text, der wohl zu ergänzen war, fehlt, vgl. die Kustode 216v); 225 und 226 leer, scheinbar sind alle Sek.einträge hier von einer Hand: Bl. 1r: al-ǧafr al-abyaḍ: yamḥu 'llāhu mā šā[ʾ] wa-yaṯbutū wa-ʿainuhā? Umm al-kitāb Gott beseitigt/löscht aus und macht fest, was Er will, und die Quelle dafür? ist die Mutter des Buches; al-ǧafr al-aḥmar: Yā aiyuha 'n-nabī [ǧāhid?] al-kuffāra wa-'l-munāfiqīna wa-uġliṭ ʿalaihim O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler und lasse sie fehlgehen; al-ǧafr al-ǧāmiʿ: [?sa-nastadriǧuhum minhu??] ḥaiṯu lā yaʿlamūna Wir werden sie mit ihm [dem Buch ǧafr?] ins Verderben locken, ohne dass sie es wissen/merken; Sekundäreintrag: „Nützliches zum Husten“ (fāʾida li-'s-suʾāl); Yuʾḫaḏ ʿalā barakāt Allāh taʿālā;Danach folgen die Zutaten weißer Zucker (sukr abyaḍ), Mastiks (miṣṭakā) und Kichererbsen (ḥimmiṣ muǧauhar), mit Mengenangaben in Dirham, das alles möge man zerstampfen/zerstoßen und ?; darunter noch ein Rezept in derselben Hand; 2r: Qaulun ʿan al-Ḥasan al-Baṣrī annahū qāla li-aṣḥābihī man arāda ḥifẓa 'l-Qurʾāni wa-taʿalluma 'l-ʿilmi wa-'l-ḥifẓi wa-'l-istiḫrāǧi fa-la-yaktuba hāḏa 'd-duʿāʾ 'l-mubāraka fī waraqatin bi-zaʿfarāni wa-yablaʿahā ʿala 'r-rīqi wa-huwa hāḏā [:] bismillāhi 'r-raḥmāni 'r-raḥīmi allāhumma innī asʾaluka bi-ḥaqqi kitābika 'l-laḏī ǧaʿaltahū fī ṣadri nabīyika Muḥammad ṣalla Allāhu ʿalaihi wa-sallam wa-qulta inna ʿalainā ǧamʿuhū wa-qirā[ʾ]tuhū; 2v: Lobpreis des Propheten; 3r: Buchstaben-Quadrat mit Hinweis auf ḥurūf darüber, Text darunter; 3v: drei Einträge: a. Hinweise zur Buchstabenmystik (ʿilm ḥarf), Nennung von al-Ġazālī (gest. 1111), b. wa-qāla aš-Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī rawīnā inna 'n-nabīya (ṣ) qāla man qāla lā ilāha illā Allāh sabʿīna alfin marratin adḫalahū 'l-ǧannata wa-in kāna min ahli 'n-nāri naqala/nuqila min Miškāti 'l-miṣbāḥ Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī überliefert vom Propheten, dass dieser gesagt haben soll: Wer 70.000 Mal „lā ilāha illā Allāh“ sagt, den lasse Er ins Paradies eintreten, auch wenn er zu den Höllenbewohnern zähle; diese Überlieferung wird auf Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qūnawī zurückgeführt (gest. 1274, Schüler von Ibn-ʿArabī), entnommen sei die Überlieferung dem Miškāt al-Miṣbāḥ (sic), c. Nochmalige Erwähnung der Vorzüge des 70.000 Mal-Aufsagens des Einheitsbekenntnisses (Gott gewährt dem in der Hölle gefangenen Freiheit), Hinweis auf Šaiḫ al-Akbar [also: Ibn-ʿArabī] und seine al-Futūḥāt al-Makkīya; 4r: Gebet, u.a. zum Wiederauffinden verlorener Dinge?, Hand des Textes der auf 4v mit der Sure Kahf beginnt; Bl. 183v: Kolophon zu Gedichten, die auf Ibn-ʿArabī zurückgeführt werden, mit Nennung des Kopisten, Datum: 10. Raǧab 1051 / 16.10.1641
Kollektif Başlık Freiburger historische Bestände - digital. Freiburger Handschriften ; Hs. 399

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Basım Yeri [S.l.] - [geschrieben 11./12. = 17./18. Jahrhundert]
Konu Handschrift Koran Gebet Gebetbuch
Tür Kitap
Dil ara, tur, ota
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Yazma Hayır
Sayfa Sayısı 304
Fiziksel Boyutlar 304 Bl. (Vorsatzbl. durch neuen Einband wurde nicht mitgez.) : Ill., s. Buchschmuck ; Format (Blattgröße): 14 x 8,5 cm
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Lokasyon SBB-PK Berlin
Notlar 1r und 299v: Besitzerstempel der Univ. Freiburg (Universitas Friburgensis), in Handschriften der Univ. ca. von 1800-1900, Lorbeerkranz in Mittelblau mit den zusammenhängenden Buchstaben V-F im Inneren Text in arab. Schr., arab. u. osmanisch-türk Bl. 41r (zu Text 19v-41r): Ende Ḏu 'l-Qaʿda al-ḥarām 1096/Oktober 1685; Bl. 130r (zu Text 50v-130r): 22. Ṣafar 1098 / 7. Januar 1687; Bl. 163r (zu Text 155r-163r): 1. Ǧumāda II 1051 (fī ġurrati Ǧumāda) / 7. September 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm; Bl. 183v (zu Texte 163v-183v): 10. Raǧab 1051/16. Oktober 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm; Bl. 294r (zu Text 263v-294r): (Ende Ǧumāda II 147? ev. 1147?) Vgl. Gacek S. 87 Ende Ǧumāda II 1147 entspräche November 1734 Kopist: Muḥammad Ibn-al-Faqīr ʿĪsā al-Baḥrī al-Mālikī al-Azharī [..?] | Surenausz., Gebete und magische Buchstaben- und Zahlenkombinationen: 1r: Sekundäreinträge; 1v: leer; 2r: Überlieferung, die auf al-Ḥasan al-Baṣrī zurückgeführt wird: Gebet mit praktischer Anweisung (Gebet soll mit Safran auf einem Bl. Papier geschrieben werden) zum Erlernen des Wissens, Bewahrens und Auswendiglernens und korrekten Abschreibens des Qurʾāns; 2v: leer; 3r: magisches Quadrat (Buchstaben), Gebet; 3v: drei Sekundäreinträge mit Überlieferungen von al-Ġazālī (gest. 1111), Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī (gest. 1274) aus den Miškāt al-Miṣbāḥ (sic) und aš-Šaiḫ al-Akbar [Ibn-al-ʿArabī, gest. 1240] aus den Futūḥāt al-Makkīya; 4r: Gebet (arab.), u.a. zum Schutz vor Diebstahl und dem Wiederauffinden eines verlorengegangenen Stückes; 4v-18v: Sure al-Kahf (die Höhle, 18); 19r: magische „Graphik", zwei Anweisungen zu med.-magischen Behandlungen; 19v-41r: Andachtsübungen und Gebete für die sieben Wochentage mit koranischen Texten, beginnend mit Freitag (hāḏihī aurād al-aiyām as-sabʿa); 41v-50r: Gebete für die sieben Wochentage (dieselbe Hand wie die aurād), endet mit Freitag; 50v-130r: Andachtsübungen und Gebete zu bestimmten Suren und/oder für bestimmte Tage, Nächte oder Monate (108r: magisches Quadrat mit Zahlen, 108v: magisches Quadrat mit Buchstaben, anschließend Kap. gegen den bösen Blick (ʿain), 110v: leer); 130v: leer; 131r: leer (neue Lage, dunkleres Papier); 131v-135v: Gebet; 136v-137r: leer; 137v-147r: (neue Hand, wohl die vom Anfang ab f. 4r) Sure al-Fatḥ (48), Verse 1-9; 147r-147v: Gebet mit Vers 3 aus Sure al-Ḥadīd (57); 148r: Sekundäreintrag; 148v: leer; 149r: Sekundäreinträge; 149v-153r: Gebet zur Abwendung der Pest; 153v: zwei Gebete; 154r und v: leer (Ende der Lage); 155r-163r: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Muḥyi-'d-Dīn al-Ǧīlānī (gest. 561/1166) (155r mit Angabe zum Inhalt in roter Tinte: „aurād Saiyidī […] Šaiḫ Muḥyi-'d-Dīn al-Qādir al-Ǧīlānī“; Name sonst Muḥyi-'d-Dīn ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; so dann auch auf 155v), nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Samstag (Kolophon 163r: 1. Ǧumāda II 1051 (fī ġurrati Ǧumāda) / 7. September 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm); 163v-183v: Andachtsübungen/Gebete, die zurückgehen auf Ibn-ʿArabī (gest. 1240) (aurād Saiyidī aš-Šaiḫ al-ʿĀrif Billāh taʿālā Saiyidī Muḥyi-'d-Dīn Ibn-ʿArabī) nach Wochentagen geordnet, beginnend mit Sonntag (183v: Kolophon: 10. Raǧab 1051 / 16. Oktober 1641, Kopist: Muḥammad Ibn-as-Saiyid? ʿAbdallāh al-Ḥakīm); 184r: leer; 184v: leere S. mit Sekundäreintrag; 185r-186v: Mystische Buchstaben-, Wort- und Namenskombinationen, Tinte schwarz und rot; 187r-205r: Gebet zur Abwehr von Feinden, zunächst mit einer Anweisung zur praktischen Anwendung (Aufschreiben mit Tinte am Montag vor Sonnenaufgang usw.), danach folgt das Schwert-Gebet, duʿā as-saif; an den Rändern Anrufungen Gottes, des Propheten, Gebete, mystische Zahlen- und Buchstabenkombinationen; Bl. 189, 192, 201, 204 wurden später neu mit hellerem Papier ergänzt, ev. wegen Abnutzung der anderen, vgl. auch Kustode 191v), sie haben anstelle der goldenen Umrahmungslinie jeweils eine rote Doppellinie als Einfassung für den Text; 205v-214r: šarḥ duʿāʾ qadaḥ, Gebet und Koranverse; Bl. 209 ist später neu hinzugefügt, hat wieder die rote Doppellinie, ist aber unbeschrieben, die Kustode auf Bl. 208v zeigt, dass hier Text fehlt, denn 210r geht an einer anderen Textstelle weiter; Übermalung auf 212v macht zunächst unklar, ob der šarḥ hier einfach weitergeht, ist aber zu vermuten, da man die alte Umrahmung und einen fortlaufenden Text in der „alten“ Hand erkennen kann; 214r: letze Zeile in eigener Kartusche in roter Tinte, osmanisch: شرح مهر نبوت شریف; letzte Zeile in Rot (215r): مهر نبوت شریف بودن; Zahlen- und Buchstabenkombinationen, am Rand Anrufungen (215v-216r); 216r-216v: Gebet (Beginn untere Zeile); 216v-227r: Gebet (duʿāʾ mubārak ʿaẓīm) (217r-220v: leer, Text, der wohl zu ergänzen war, fehlt, vgl. die Kustode 216v); 225 und 226 leer, scheinbar sind alle Sek.einträge hier von einer Hand: Bl. 1r: al-ǧafr al-abyaḍ: yamḥu 'llāhu mā šā[ʾ] wa-yaṯbutū wa-ʿainuhā? Umm al-kitāb Gott beseitigt/löscht aus und macht fest, was Er will, und die Quelle dafür? ist die Mutter des Buches; al-ǧafr al-aḥmar: Yā aiyuha 'n-nabī [ǧāhid?] al-kuffāra wa-'l-munāfiqīna wa-uġliṭ ʿalaihim O Prophet, kämpfe gegen die Ungläubigen und die Heuchler und lasse sie fehlgehen; al-ǧafr al-ǧāmiʿ: [?sa-nastadriǧuhum minhu??] ḥaiṯu lā yaʿlamūna Wir werden sie mit ihm [dem Buch ǧafr?] ins Verderben locken, ohne dass sie es wissen/merken; Sekundäreintrag: „Nützliches zum Husten“ (fāʾida li-'s-suʾāl); Yuʾḫaḏ ʿalā barakāt Allāh taʿālā;Danach folgen die Zutaten weißer Zucker (sukr abyaḍ), Mastiks (miṣṭakā) und Kichererbsen (ḥimmiṣ muǧauhar), mit Mengenangaben in Dirham, das alles möge man zerstampfen/zerstoßen und ?; darunter noch ein Rezept in derselben Hand; 2r: Qaulun ʿan al-Ḥasan al-Baṣrī annahū qāla li-aṣḥābihī man arāda ḥifẓa 'l-Qurʾāni wa-taʿalluma 'l-ʿilmi wa-'l-ḥifẓi wa-'l-istiḫrāǧi fa-la-yaktuba hāḏa 'd-duʿāʾ 'l-mubāraka fī waraqatin bi-zaʿfarāni wa-yablaʿahā ʿala 'r-rīqi wa-huwa hāḏā [:] bismillāhi 'r-raḥmāni 'r-raḥīmi allāhumma innī asʾaluka bi-ḥaqqi kitābika 'l-laḏī ǧaʿaltahū fī ṣadri nabīyika Muḥammad ṣalla Allāhu ʿalaihi wa-sallam wa-qulta inna ʿalainā ǧamʿuhū wa-qirā[ʾ]tuhū; 2v: Lobpreis des Propheten; 3r: Buchstaben-Quadrat mit Hinweis auf ḥurūf darüber, Text darunter; 3v: drei Einträge: a. Hinweise zur Buchstabenmystik (ʿilm ḥarf), Nennung von al-Ġazālī (gest. 1111), b. wa-qāla aš-Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī rawīnā inna 'n-nabīya (ṣ) qāla man qāla lā ilāha illā Allāh sabʿīna alfin marratin adḫalahū 'l-ǧannata wa-in kāna min ahli 'n-nāri naqala/nuqila min Miškāti 'l-miṣbāḥ Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qunawī überliefert vom Propheten, dass dieser gesagt haben soll: Wer 70.000 Mal „lā ilāha illā Allāh“ sagt, den lasse Er ins Paradies eintreten, auch wenn er zu den Höllenbewohnern zähle; diese Überlieferung wird auf Šaiḫ Ṣadr-ad-Dīn al-Qūnawī zurückgeführt (gest. 1274, Schüler von Ibn-ʿArabī), entnommen sei die Überlieferung dem Miškāt al-Miṣbāḥ (sic), c. Nochmalige Erwähnung der Vorzüge des 70.000 Mal-Aufsagens des Einheitsbekenntnisses (Gott gewährt dem in der Hölle gefangenen Freiheit), Hinweis auf Šaiḫ al-Akbar [also: Ibn-ʿArabī] und seine al-Futūḥāt al-Makkīya; 4r: Gebet, u.a. zum Wiederauffinden verlorener Dinge?, Hand des Textes der auf 4v mit der Sure Kahf beginnt; Bl. 183v: Kolophon zu Gedichten, die auf Ibn-ʿArabī zurückgeführt werden, mit Nennung des Kopisten, Datum: 10. Raǧab 1051 / 16.10.1641
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